Sichere und smarte IT – Business Brunch 2019 im Schloss Dyck

Sichere und smarte IT – Business Brunch 2019 im Schloss Dyck

von Birgit Funk (Kommentare: 0)

Wenn Tradition und IT-Themen zusammentreffen, dann hatte die Labtagon Ihren Business Brunch auf Schloss Dyck.

Am 17.09.2019 war es wieder soweit. Unter dem breitgefächerten Motto „IT-Sicherheit“ richteten wir unseren diesjährigen Business Brunch aus.

Malware, BadUSB und Co. zum Frühstück!

Carsten Marceus (Matrix42)Carsten Maceus von der Matrix42 startete gleich am Morgen mit einer eindrucksvollen Live-Demonstration mit dem Thema „Service Management automatisiert Datensicherheit“.

Mit den überaus anschaulichen Beispielen, wie schnell Schadsoftware in die IT eingeschleust werden kann, wurden wir alle recht schnell munter. Denn Carsten Maceus referierte nicht nur, er nahm uns Zuhörer richtig mit.

Wussten Sie, dass USB-Sticks und Co. die Steuerung eines PCs übernehmen können oder dass es so clever programmierte Schadsoftware gibt, die erkennt, wann es Sinn macht, sich zu verbreiten?

Aber zu solchen Hiobsbotschaften wurden auch postwendend Lösungen vorgestellt. Lösungen, die nicht nur Schadsoftware eliminieren, sondern bereits im Vorfeld erkennen, dass sich etwas Ungutes anbahnt. Darüber hinaus konnte uns Teilnehmern in diesem Vortrag sofort die Sorge genommen werden, dass eine Sicherheitslösung mit Performanceverlust einhergeht. Mitnichten! Mit den modernen Endpoint-Lösungen merkt der Anwender gar nicht, dass im Hintergrund ein Kampf gegen Cyberattacken ausgefochten wird.

Nach diesem Auftaktvortrag waren wir hellwach und auch nachdenklich. In der Tat: Jeder redet von Sicherheit, aber es wird schlussendlich derzeit noch viel zu wenig dafür getan.

Danke, Carsten Maceus.

 

Was das alles kostet!!!


Roger PowilleitWenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, dann kann das ziemlich teuer werden. Dafür gibt es auch Lösungen, wie uns Roger Powilleit im Folgevortrag erklärte.

Eine Cyber- und Datenschutzversicherung ist durchaus sehr sinnvoll und ergänzt das Risikomanagement. Halten wir uns vor Augen, wie vielen Attacken jede IT-Anlage und jeder einzelne Endpoint täglich ausgesetzt ist, dann wird deutlich, wie schnell ein Supergau eintreten kann.

Es geht dabei nicht nur um Schäden, die das eigene Unternehmen betreffen. Unterschätzt wird das hohe Risiko der Drittschäden. Was ist, wenn wichtige Daten von Kunden und Mandanten betroffen sind? Bei solchen Szenarien kommen schnell einmal Summen von 100.000 Euro und weit darüber hinaus ins Spiel.

Roger Powilleit hat uns hier sehr deutlich die Augen geöffnet. Es gibt weit mehr Risiken zu bedenken, als den reinen „Datenschaden“.

 

Clevere Lösungen für die Wirtschaftlichkeit


Christian Englert (Econocom)IT – und wir reden nicht nur über Hardware, sondern darüber hinaus auch über Software, IT-Sicherheit, Services und Entwicklungen, kostet viel Geld.

Mit dem Slogan „Einfach anders besser“, sorgte Christian Englert von der Econocom noch vor der Mittagspause dafür, dass es viele clevere Möglichkeiten zur Finanzierung im Bereich der IT gibt.

Die Econocom verwaltet derzeit über 7 Millionen Assets weltweit, was belegt, dass hier Profis im Bereich IT-Finanzierung am Werk sind.

Herzlichen Dank an Christian Englert, der uns mit Rechenbeispielen anschaulich gezeigt hat, dass es gute Wege für die finanzielle Umsetzung von IT-Projekten gibt.

 

Workspace-Management – individuelle Lösungen innerhalb eines Standard-Systems


Alexander Weber (Labtagon)Matrix42 ist eine zuverlässige und äußerst produktive Lösung für die Verwaltung Ihrer Prozesse und Services. Bewusst setzt Matrix42 nicht auf Insellösungen, so dass weitere Systeme wie z.B. SAP problemlos eingebunden werden können.

Dennoch, jede Standardlösung bringt mit sich, dass an einigen Stellen Kompromisse im Handling oder im Komfort eingegangen werden müssen, da die individuellen Anforderungen jedes einzelnen Unternehmens stark voneinander abweichen.

Alexander Weber zeigte in seiner Präsentation, dass es eine Vielzahl von Möglichkeiten gibt, die Matrix42-Lösungen sehr individuell und nach unternehmensspezifischen Bedürfnissen zu gestalten.

Das Entwicklungsteam der Labtagon greift die Ideen der Kunden auf und entwickelt Erweiterungen für Matrix42, die sich 100% in die Matrix42-Umgebung einpasst.

Der Vorteil liegt auf der Hand. Anstatt Drittsysteme einzubinden, die für Anwender neues Erlernen von neuen Oberflächen mit sich bringt, sind die Labtagon-Erweiterungen einfach in die bekannte Matrixumgebung integriert. Kein Umlernen und Umdenken für diejenigen, die einfach nur ihren Job machen möchten!

Neben den bewährten und bereits vielfach eingesetzten AddOns, wie das Kanbanboard oder die VIP-Function, stellte Alexander Weber die neuen Produkte vor, wie das Signature Control für manipulationssichere digitale Unterschriften sowie den Barcode- und QR-Code Scanner und Labelprinter, die beispielsweise im Assetmanagementprozess deutliche Mehrwerte bieten. Hier geht es um Komfortabilität in den Prozessen, um Sicherheit und um die Steigerung der Servicequalität.

Auch in naher Zukunft hat die Labtagon einiges in der Pipeline. Die Aussicht auf ein Projektmanagement über Matrix42 und die Fieldservice App wurde von den Teilnehmern mit großem Interesse zur Kenntnis genommen.

 

Ein Projekt von der Ideenentwicklung zur Realisierung


Bastian Hostadt (Rhenus)Mit großer Vorfreude erwarteten wir den Vortrag von Bastian Hostadt und Sven Mawby. Denn von Lösungen zu sprechen ist die eine Sache, darüber, wie Projekte entstehen, was es für Herausforderungen gibt und wie die Umsetzung erfolgt, ist eine ganz andere Geschichte.

Höchst plastisch stellten Bastian Hostadt aus Kundensicht und Sven Mawby aus der Sicht des Entwicklers ein gemeinsames Projekt zum Thema Identity Management inklusive der Sicherheitsvorkehrungen vor.

Ein HR-Thema, was insbesondere höchste Anforderungen an Datensicherheit, Geschwindigkeit und Flexibilität mit sich brachte. Darüber hinaus stellte Bastian Hostadt die Probleme dar, die tagtäglich in unseren Unternehmen vorkommen. Es handelt sich hierbei um nicht vollständige und fehlerhafte Daten, Datenbereinigungen und die Lösungssuche, wie in der Zukunft sichergestellt werden kann, dass Daten vollständig und richtig erfasst werden.

Mit gewissem Stolz sagen wir Bastian Hostadt und Sven Mawby Danke zu diesem Best Practise Vortrag.

 

Zum Abschluss eine Portion Fileserver Management


Franziska Weiß (Bayoosoft)Ein Tag, vollgepackt mit vielen Informationen, ist anstrengend. Franziska Weiß von der Bayoosoft verstand es brillant, uns mit ihrem kurzen, auf den Punkt gebrachten Vortrag zum Thema „Mit redundantem Monitoring schützenswerte Daten absichern“ noch einmal aufhorchen zu lassen.

Wenn der Azubi am Ende seiner Ausbildung mehr Rechte auf dem Fileserver hat, als der Chef, dann ist etwas schiefgelaufen!

Diese Botschaft vermittelte Franziska Weiß und erntete damit einerseits ein Lächeln vieler Teilnehmer, andererseits aber auch zustimmendes Nicken. Der Nerv war getroffen, denn genau das passiert viel öfter, als wir es uns eingestehen wollen.

Die gute Nachricht ist, dass es Lösungen gibt, die einerseits recht einfach zu handeln sind und andererseits viele Aufgaben hinsichtlich der Berechtigungsvergabe automatisiert abwickeln.

Ein fantastischer Beitrag am Ende des Business Brunchs von Franziska Weiß, der noch weitere Denkanstöße gab.

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